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Skaterprojekt
AutorIn
Renate Schnee/Christoph Stoik Kategorie(n) der Fallstudie
Methoden der Sozialarbeit, Handlungsfelder der sozialen Arbeit Kurzbeschreibung
Konflikt in einer großen Wiener Wohnsiedlung: 1.600 Kinder und Jugendliche müssen sich den spärlichen Freiraum mit 3.200 Erwachsenen teilen. Erwachsene vertreiben, beschimpfen und bedrohen jugendliche Skater der Anlage, die dort ihre sportlichen Übungen machen und damit Lärm erzeugen. Erste Handgreiflichkeiten. Die Situation droht zu eskalieren.
Hier wird eine Konfliktsituation zwischen ruhebedürftigen Erwachsenen und sportbegeisterten Jugendlichen in einer Großwohnanlage beschrieben. Wie kann der Konflikt zwischen unterschiedlichen Interessensgruppen von GemeinwesenarbeiterInnen bearbeitet werden?
Die vorliegende Fallstudie orientiert sich an einer (hier etwas vereinfacht dargestellten) tatsächlichen Begebenheit am Schöpfwerk – einer Großwohnanlage im Süden Wiens – im Jahr 2003 und ist mit Fotos und Audios lebendig dargestellt.
Sie regt die Studentin/ den Studenten dabei an, sich mit Auftragslagen, professionellen Haltungen, Vorgangsweisen und methodischem Handeln in der Gemeinwesenarbeit (GWA), sowie mit den Begriffen „Intermediäre Instanz“, „Empowerment“, „Partizipation“ und „Aktivierung“ spielerisch (u.a. in Form eines internetbasierenden Planspieles) auseinander zu setzen. Erforderliche Vorkenntnisse der Studierenden
Grundsätzlich ist zu empfehlen, dass die StudentInnen in die Grundbegriffe der GWA kurz eingeführt wurden. Die Fallstudie kann zur Einführung und Vertiefung zur GWA, aber auch nach Theorie-Inputs und Diskussionen (zu Definitionen der GWA, Empowerment, Intermediarität, Methoden der GWA) zur Selbstevaluierung der StudentInnen eingesetzt werden.
Für die Bearbeitung der Aufgaben benötigt der Student/die Studentin Grundkenntnisse zu wissenschaftlichen Arbeiten, zur Konzepterstellung und Projektarbeit, sowie zur Konzept-Präsentation vor einer größeren Gruppe und zu Präsentationstechniken (Erstellen einer Powerpoint-Präsentation).
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